Broken Hearted

Deine Liebe war eien Droge für mich geworden.
Nach und nach wurde ich abhängig von Dir, musste Dich sehen, riechen, fühlen.
Es war mir nicht bewusst gewesen, als sich unsere Augen das erste Mal trafen, das Glänzen Deiner Augen, wie gefährlich Du für mich werden würdest.
Ich wollte es einfach nicht hören, wahr haben.
All die Zeit, wolltest Du nur das Beste für mich, dabei meintest Du nie Dich selber, immer eine Andere, die mir mehr Liebe schenken könnte als Du.
Ich hätte es verdient.
Aber ich bin blind gewesen. Blind Deinen Versuchen gegenüber, allem.
Stattdessen habe ich immer nur das gesehen, was ich wollte. Nur Dich.
Warum nur ist die Zeit so schnell verflogen?
Ich hatte nie richtig eine Chance, Dir so nahe zu kommen, wie ich es wollte. Musste mir immer nur ansehen, wie eine andere Dich lieben durfte.
Du warts die Frau gewesen, der ich alles schenken wollte. Ich verlangte nicht viel als Gegenleistung. Wollte Deine Nähe, Berührungen, Liebe.
Alles Dinge, die Du mir nicht geben konntest.
So sehr ich mich auch danach sehnte... Es war nur Freundschaft
Tag für Tag habe ich in gedanken bei Dir gesessen, mich bei Dir angelehnt.
Ich war einfach nur bei Dir, vernahm Deinen Duft, berührte Dein Haar.
Wundervolle Stunden. Träume. Unrealistisch.
Nach für Nacht qäulte mich der Gedanke der Einsamkeit, ich wollte mehr, jetzt.
Aber alles was ich bekam, war weniger.
Es tat mir im Herzen weh, ich leidete. Tränen sickerten zu Boden, oft dachte ich an eine Lösung für mein Problem, die gleich alles gelöst hätte.
Doch mir fehlte der Mut.
So ausgereift meine Pläne auch waren, ich hatte Angst.
Auch davor, Dich zu enttäuschen.
Meine Pläne wurden verdrängt. Die Zeit lief weiter, bis huete...
Und es hat sich vieles geändert.
Zwar kann ich wieder lächeln, mich freuen, doch ganz frei werde ich nie mehr sein.
Mir fehlen Teile. Herz, Seele... Vieles, was ich Dir geben wollte.
Diese radikale Veränderung in meinem Herzen ist das Resultat eienr Entziehungstherapie. Stunden des Leidens.
Ich habe mehr gelitten als vorher.
Doch nach allem kann ich wieder atmen, ohne diesen mörderischen Schmerz in meiner Brust zu spüren, das ich dachte, jeden Augenblick ist es vorbei.
Meien Welt ist wieder in ein tiefes Grau übergetreten und ich lebe wieder im mechanischen Rythmus, doch ich lebe.
Ich weiß nicht, ob ich Dir dankbar sein soll, dafür das ich noch bin, ohne ein jegliches Gefühl zu verspüren, aber es würde Sinn machen.
Nach der schweren Zeit einer Sucht habe ich nun Angst.
Davor wieder rückfällig zu werden.
Mir ist es unter schwersten Umständen gelungen, clean zu werden, doch rückfällig geht schneller als ein Augenaufschlag.

Ich starre in mein Spiegelbild, versuche zu lächeln, und alles verschwindet.
Mein Rausch ist vorbei...
Und der klägliche Rest meienr Selbst wartend auf den nächsten Kick...-

21.6.07 14:11
 


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